Infrastruktur

KSA Neubau Dreiklang

Das Spital der Zukunft vereint alle wichtigen Kompetenzen unter einem Dach, von der Grundversorgung bis hin zu hochspezialisierter Medizin und überzeugt durch eine harmonische Innenarchitektur, in welcher sich Menschen wohl und geborgen fühlen. Mehr zum neuen Spital im Video.

Aufrichte Neubau Dreiklang

Ein wichtiger Meilenstein für den Neubau Dreiklang fand am 5. Juli 2023 statt. Im Spitalneubau trafen sich alle Baumitarbeitende, Handwerker, Projektmitarbeitende, Totalunternehmer, Bauherrschaft und Gäste aus Politik und Wirtschaft zur Aufrichte für den Neubau Dreiklang. 

Für den Bau des 128 Meter langen, 143 Meter breiten sowie 46 Meter hohen Gebäudes haben 9’200 Lastwagen rund 138'000 Kubikmeter Aushub abtransportiert und es wurden 66'000 Kubikmeter Beton und über 9’000 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut.

Bereit für den Innenausbau

Der Neubau «Dreiklang» macht grosse Fortschritte. Die grossflächige Gebäudefassade ist erstellt und im Inneren des Gebäudes werden von Tag zu Tag die künftigen Raumstrukturen sichtbar. Die gigantische Technik (Elektro, Heizung, Lüftung) für das Gebäude in den Untergeschossen ist grösstenteils bereits installiert. 

 

Aktuell befinden sich täglich rund 380 bis 420 externe Mitarbeitende auf der Baustelle des «Dreiklangs », eine beachtlich hohe Anzahl, wie man sie als aussenstehender Beobachter kaum vermuten würde. Doch anders wären die sichtbaren Fortschritte im und am Gebäude gar nicht möglich. Mittlerweile ist der Fassadenbau am gesamten Gebäude witterungsfest abgeschlossen worden. Die Dimension der Fassadengestalt ist sichtbar. Vor allem mit dem kürzlich erfolgten Rückbau des Baugerüstes an der Nordseite der Bettenturmfassade tritt die Fassadenfront so in Erscheinung, wie sie dereinst von Weitem zu sehen sein wird. Zwar fehlt da und dort noch ein Teil der sogenannten Lisenen, der vertikalen oder horizontalen Fassadenverzierungen und -verstärkungen, und auch der geplante Portikus entlang der Westseite des gesamten Gebäudes wird erst zu einem späteren Zeitpunkt erstellt. Insgesamt ist die finale Aussengestalt des Neubaus jedoch schon heute klar erkennbar. 

 

Grosse Fortschritte im Inneren 

Auch im Inneren des Gebäudes werden grosse Fortschritte erzielt Die grossflächige Gebäudefassade ist erstellt und im Inneren des Gebäudes werden von Tag zu Tag die künftigen Raumstrukturen sichtbar. Die gigantische Technik (Elektro, Heizung, Lüftung) für das Gebäude in den Untergeschossen ist grösstenteils bereits installiert. Die Monoblöcke für die Lüftungszentrale sowie die Elektro-Hauptverteilung sind installiert, Hunderte von Metern Leitungen und Rohre für Strom, Wasser und Heizung sind bereits verlegt worden und werden weiterhin verlegt. Sämtliche Technikzentralen sollen bis April 2024 fertiggestellt sein.

 

Das Spital der Zukunft vereint alle wichtigen Kompetenzen unter einem Dach, von der Grundversorgung bis hin zu hochspezialisierter Medizin und überzeugt durch eine harmonische Innenarchitektur, in welcher sich Menschen wohl und geborgen fühlen. Mehr zum neuen Spital im Video. 

 

Im Erdgeschoss auf der Ostseite lassen sich die künftigen Flächen für den Notfall sowie für den Gerätepark der Radiologie erkennen, auf der Haupteingangsseite West der künftige Empfang im Eingangsbereich mit Blick in den stockwerkübergreifenden Boulevard. Im geplanten Ambulatorium auf der Südseite des Sockelbaus sind bereits die Räumlichkeiten für die Untersuchungszimmer und Backoffice-Tätigkeiten erkennbar, im Erdgeschoss im Nordwesten des Sockelbaus die Räumlichkeiten für das künftige Personalrestaurant sowie der abgetrennte und bediente Restaurantbereich für künftige Privatpatienten. Ebenfalls haben die Vorbereitungsarbeiten für die künftigen OP-Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss bereits gestartet. 

 

800 Personen auf der Baustelle 

Im Sockelgebäude wird generell von unten nach oben ausgebaut, während im Bettenturm mehrere Firmen gleichzeitig vom 6. Stockwerk ausgehend sowohl nach oben wie auch nach unten ausbauen. In den kommenden Monaten bis zur Inbetriebnahme werden zu Spitzenzeiten bis zu 800 Bauleute auf der Baustelle tätig sein, damit das Gebäude gemäss heutigem Stand der Dinge Ende 2026 in Betrieb genommen werden kann. Dass der Neubau in eine neue Phase getreten ist, wird im nächsten Jahr auch äusserlich sichtbar werden. Drei der insgesamt acht Baukräne werden bis April 2024 zurückgebaut, ein weiterer im Herbst des nächsten Jahres.

Energiezentrale

Die neue Energiezentrale des Kantonsspitals Aarau ist ein wichtiger Baustein im Wärmeverbund von Eniwa, aber auch von grösster Bedeutung für das KSA im Hinblick auf eine nachhaltige und sichere Energieversorgung. Denn Spitäler benötigen trotz intensiver Einsparungsbemühungen viel Energie. 

Die Teilrückbauarbeiten des ehemaligen Gebäudes starteten im Frühjahr 2022, im Januar 2023 konnte der Grundstein zum neuen Haus 97, der neuen Energiezentrale gelegt werden. Im Februar 2024 bezogen die Feuerwehr, der Arealunterhalt und die mechanische Werkstätte bereits ihr neues Zuhause. Die Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale durch Eniwa ist für Mai 2024 geplant. Das Fernwärmenetz der Eniwa erhält mit der Energiezentrale zusätzliche Versorgungssicherheit, mit der im Spital produzierten Abwärme und das KSA Aarau profitiert wie bis anhin von der Wärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs. Der Bau der Energiezentrale wurde ebenfalls zum Anlass genommen, die Notstromgruppen, die nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprachen, komplett zu erneuern. Auf dem Dach der Zentrale werden vier Notstromgruppen installiert, die bei einem Blackout innert Sekunden anspringen und die für den Betrieb des Spitals notwendige Energie liefern können. Sensible Bereiche werden zusätzlich mit Batterien abgesichert, sodass sich kritische Funktionen in jeder Situation auch über mehrere Tage aufrechterhalten lassen. Der Betrieb des KSA Aarau kann damit auch bei Stromunterbrüchen jederzeit gewährleistet werden.

Der Bau der Energiezentrale wurde ebenfalls zum Anlass genommen, die Notstromgruppen, die nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprachen, komplett zu erneuern. Auf dem Dach der Zentrale werden vier Notstromgruppen installiert, die bei einem Blackout innert Sekunden anspringen und die für den Betrieb des Spitals notwendige Energie liefern können. Sensible Bereiche werden zusätzlich mit Batterien abgesichert, sodass sich kritische Funktionen in jeder Situation auch über mehrere Tage aufrechterhalten lassen. Der Betrieb des KSA Aarau kann damit auch bei Stromunterbrüchen jederzeit gewährleistet werden.

Historischer Garten

Der historische Garten des Kantonsspitals Aarau ist eng mit dem Gründungsjahr 1897 verknüpft und beherbergte vor dieser Zeit sogar Fasane und Hirschen. Bei der Entwicklung des Projektes Dreiklang stellte die Projektjury die Bedingung, dass der historische Garten geschützt und in die Arealgestaltung rund um den Dreiklang eingebunden wird. 

Der Garten wurde mittels Erfassungsmauer geschützt und gleichzeitig der Geländeversatz von 2.30 m zum Dreiklang und jetzt noch zum Haus 1 vorgenommen. Die Bauarbeiten dauerten von April bis Ende November 2023. Der historische Garten hat eine schön gestaltete Mauer, zwei neue Treppenzugänge, ein passend historisches Geländer und passende Sitzgelegenheiten erhalten. Patientinnen und Patienten, Besucher wie auch Mitarbeitende werden den Garten in dieser angepassten Form geniessen können.